Zuerst liefen die Datenschützer sturm gegen das EU-Projekt “Indect”. Nun hat sich auch noch das Hacker Kollektiv “Anonymous” eingeschaltet.
Das Projekt soll, so der Plan, die Daten-Flut aus diversen Überwachungssystemen miteinander vernetzen / kombinieren.
Bei Wikipedia findet man zu “Indect” folgende Erklärung:
“…Ziel des Projektes ist es…..automatisch strafrechtlich relevante Bedrohungen und Taten zu erkennen. Erreicht werden soll dies durch die Bündelung und automatische Auswertung der Videoströme verschiedener Überwachungskameras….”
Das bei solchen “Grossprojekten” auch Datenschützer offiziell Ihre meist negativen Meinungen äussern ist heutzutage schon trivialer Alltag geworden, wenn sich dann aber die selbsternannten “Cyber-Sheriffs” alias Anonymous mit einschalten, horcht auch der letzte “Bergkraxler”auf und wird damit indirekt sofort mit dem betreffenden Thema konfrontiert.
Konfrontation ist in diesem Zusammenhang wohl die falsche Wortwahl, “sensibilisiert” wäre die bessere Wahl gewesen. Denn genau das ist es was “Anonymous” mit der “Operation:Indect” bezwecken will. Die Leute sollen für die Thematik sensibilisiert, sozusagen “wachgerüttelt” werden.
Am 28. Juli sollen laut den Aktivisten “Öffentlichkeitswirksame Aktionen” stattfinden, um die Menschen weltweit über “Indect” und dessen Folgen zu informieren.
Ein Video der Aktivisten zur “Operation: Indect” ist bereits im Netz unterwegs.
(Wir haben es für euch schon am Ende dieses Artikels bereitgestellt)
